Blog

» Dienstag, 21.01.2014
Bürgerversammlung am 20.01.2014

Gestern waren einige Mitglieder von DIE Jungen für euch bei der Bürgerversammlung vor Ort. Nach einer Begrüßung durch unseren Bürgermeister Thorsten Wozniak folgte ein kuzer Rückblick auf das Jahr 2013. Positive Aspekte hier waren, dass die Einwohnerzahl in Gerolzhofen leicht gestiegen ist, es mehr Zu- als Wegzüge in Gerolzhofen gab und sich Gerolzhofen, im Bezug auf seine demographische Entwicklung, im bayerischen Durchschnitt befindet. Sorgenkind bleibt jedoch weiterhin das Geomaris. Durch die Sanierung des Schwimmbads ist die pro Kopf Verschuldung in Gerolzhofen auf 970€ angestiegen. Verantwortlich hierfür sind in erster Linie "Überraschungen" beim Bau und auch Planungsfehler. Die Stadt steht allerdings nach wie vor hinter ihrer Entscheidung und sieht den Umbau des Geomaris vor allem als eine "Investition in die Zukunft", welche Gerolzhofen auch als Standort attraktiver machen soll. 

Mit Blick auf 2014 fällt eines auf: auf Gerolzhofens Straßen wird viel gebaut werden. Sei es der Kreisverkehr bei Rügshofen, der den Verkehr entschleunigen soll, oder der Ausbau der B286. Vor allem bei diesen beiden Themen hatten die Gerolzhöfer viele Bedenken, besonders was die Verkehrs- und auch die Lärmbelastung der Anwohner betrifft. Auch das Thema Biogasanlage bietet immer noch eine Menge Diskussionsstoff. Um diese Unsicherheiten zu beseitigen, forderte Thorsten Wozniak jedoch die Öffentlichkeit dazu auf, sich bei diesen Themen weiterhin zu beteiligen, um so die Diskussion aufrecht erhalten zu können. 

Was vor allem für uns als junge Partei interessant sein wird ist, dass 2014 eine Dirt-Bike Strecke in Gerolzhofen gebaut werden soll und auch 40.000€ für Verschönerungsmaßnahmen am Skaterplatz veranschlagt worden sind. Wozniak betonte hierbei aber, dass es sich dabei um ein Projekt "von Jugendlichen für Jugendliche" handelt und somit auch unsere Eigeninitiative gefordert ist. Allgemein müsse die Jugend aktiv mitwirken und Projekte auch öffentlich machen, wenn sich in Gerolzhofen etwas verändern soll. 

» Sonntag, 12.01.2014
PRO Biogasanlage

Morgen entscheidet der Stadtrat über den Bau einer Biogasanlage zwischen Rügshofen und Mönchstockheim. Betreiber und Bauherr des 15 Millionen Euro Projektes wäre die Schmack Biogas GmbH.

Biogasanlagen in Kombination mit einem Blockheizkraftwerk überzeugen vor allem durch ihre Eigenschaft als Grundlastträger für die Energieversorgung. Außerdem kann Biogas im Gegensatz zur Sonnen- und Windenergie je nach Bedarf angefordert werden und hat eine gute CO2-Bilanz.

Selbstverständlich wird das Verkehrsaufkommen vor allem während der Haupterntezeit im September stark ansteigen, dennoch sagen wir, dass sich die Belastung für die Anwohner in Grenzen hält. Denn die Anbaugebiete für Mais, Zuckerrüben und Gräser liegen nicht geballt, sondern weit verstreut. Außerdem muss für die Anlieferung nicht zwangsläufig eine Route durch die Stadt gewählt werden.

Für einige Landwirte in der Region wird zudem eine neue Ertragsquelle geschaffen, denn durch den Anbau und Transport der zur Vergärung benötigten Rohstoffe, sind oft höhere Erträge zu erzielen, als durch Futter- oder Lebensmittel.

Nicht zu vernachlässigen, ist auch die Aussicht auf Gewerbesteuereinnahmen für die Stadt Gerolzhofen.
Hohen Ausgaben, vor allem in Form des Geomaris, müssen auch höhere Einnahmen folgen, denn schon jetzt werden die folgenden Generationen viel zu stark durch die Ausgabenpolitik des Stadtväter belastet.

Wir, als „DIE JUNGEN“, sind also ganz klar für den Bau einer solchen Biogasanlage, denn dies ist ein wichtiger Bestandteil für das Gelingen der Energiewende und Gerolzhofen als umweltfreundliche Kleinstadt.

» Mittwoch, 01.01.2014
Übergabe an die nächsten JUNGEN

Arnulf Koch reicht den Staffelstab an die nächste Generation weiter.

Ab sofort schreiben hier im Blog Lukas Böhm, Christopher Siepak und Valentin Roth.

 

» Donnerstag, 05.12.2013
Einladung Nominierungsversammlung

Die offene Liste „DIE JUNGEN“ lädt alle Interessierten zur öffentlichen Versammlung zur Nominierung ihrer Kandidatinnen und Kandidaten für die Gerolzhöfer Stadtratswahl 2014 ein. Die Zusammenkunft findet am Mittwoch, 11. Dezember, um 19 Uhr im Nebensaal des Brauereigasthofs Weinig-Wehner in der Rügshöfer Straße statt.

» Dienstag, 05.11.2013
40.000 € für die Jugend!

Gestern (04.11.2013) war Stadtratssitzung mit Haushaltsberatung.

Für die Jugend (u.a. Skaterplatz, Jugendtreff) waren in den nächsten beiden Jahren eingestellt:

  • Ursprüngliche Planung 2014: 0 €
  • Ursprüngliche Planung 2015: 5.000 €

 

Trotz Sparbemühungen aufgrund der Geomaris-Kostensteigerungen habe ich als Jugendreferent der Stadt Gerolzhofen dringende Maßnahmen für die Jugend gefordert und konnte mich durchsetzen.

 

Folgendes Ergebnis habe ich erreicht, mit starker Unterstützung von unserem ehemaligen Die-Jungen-Stadtrat und jetzigen Bürgermeister Thorsten Wozniak:

 

  • 2014: 0 € --> 20.000 €
  • 2015: 5.000 € --> 20.000 €

 

Ich stelle mir folgende Verwendung der Gelder vor:

  • Reparieren der Elemente am Skaterplatz, v.a. das eingesunkene zentrale Element
  • Neubau eines weiteren Wendeelements
  • ggfs. Schaffung eines weiteren Treffpunktes für die Jugend, wo sie ungestört unter sich sein können

Ganz wichtig: Die Verwendung der Mittel wollen wir in einem Workshop mit den Profis, nämlich den Jugendlichen, erarbeiten. 

Weiterhin möchten wir die Elemente am Skaterplatz gemeinsam mit den Jugendlichen selbst bauen. Dann kann man noch mehr aus dem Geld machen.

» Dienstag, 16.04.2013
Haushaltsrede 2013
Die Haushaltsrede unserer Stadtrats Arnulf Koch:
Sitzung des Stadtrates, 15. April 2013
 
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrter Herr Borchardt,
 
seit zwei Monaten bin ich Stadtrat, und es ist meine erste Haushaltssitzung. Daher habe ich noch einen etwas laienhaften Blick auf das riesige Zahlenwerk.
 
Durch den Beschluss, das Geomaris für 7,99 Mio € zu sanieren, sind eigentlich alle Entscheidungen vorweggenommen. Durch diese finanzielle und personelle Belastung – gerade beim Bauamt – wurden alle anderen aufschiebbaren Projekte bereits in die Folgejahre verschoben. Viel unnötige Luft hat der Haushalt also nicht, wenn man städtische Einrichtungen nicht komplett in Frage stellt.
 
Es gab die Diskussion, dass die Verwaltung Sparvorschläge machen soll. So wie ich das erlebe, wird sparsam gewirtschaftet. Gerade Frau Krammer hat ja alle Kleinigkeiten auf den Kopf gestellt und überall eingespart. Die großen Brocken aber sind entweder Pflichtaufgaben der Stadt oder fallen in den Zuständigkeitsbereich des Stadtrates. Wir beschließen, dass wir eine Aufgabe übernehmen und dann dafür Stellen schaffen und Kosten übernehmen, oder wir bleiben untätig und beschließen eben nicht, beispielsweise den Friedhof kostendeckend zu betreiben. Daher liegt es an uns, die Kosten anzupassen. Die Gehälter steigen jedes Jahr automatisch doppelt, einmal durch die Gehaltssteigerungen, ein andermal durch die steigende Eingruppierung nach Dauer der Beschäftigung. Ebenso steigen Energiekosten und Fremdleistungen jedes Jahr. Daher ist es nur recht und billig, wenn wir die städtischen Gebühren mind. mit der Inflation mitwachsen lassen. Und wo das seit langem nicht mehr passiert ist, summieren sich die 2-3% Inflation jährlich auf einen ordentlichen „Schluck“.
 
Wenn wir jetzt ein so tolles Schwimmbad bekommen sollen, das von der Bevölkerung ja gewünscht wird, muss sich die Bevölkerung auch an der Refinanzierung beteiligen, denn die Möglichkeit der Schuldenaufnahme ist begrenzt. Am Ende müssen die Bürger mit ihren Einkommensteuerumlagen, Gewerbesteuer, städtischen Gebühren und Eintrittsgeldern unsere Ausgaben finanzieren – und zwar komplett. Gerade auf kommunaler Ebene, auf der fast alles - und mit dem neuen Bürgermeister noch mehr – transparent und öffentlich stattfindet, müssen die Bürger verinnerlichen, das unsere Stadt – mit ihren Finanzen und finanziellen Spielräumen – die Summe Ihrer Bürger ist. Nicht mehr und nicht weniger.
 
Ich sehe es kritisch, dass wir uns von einer normalen bayerischen Stadt mit einer Pro-Kopf-Verschuldung unter dem Landesdurchschnitt nun auf den doppelten Wert des Landesdurchschnittes katapultieren und damit in einer Liga der Großstädte liegen - die aber von dieser Pro-Kopf-Verschuldung neben Schwimmbädern noch ÖPNV, Zoo, Theater, Oper, Flughafen, usw. betreiben.
 
Und dabei haben wir die wirklich wichtigen Infrastrukturaufgaben für meine - für die jüngere Generation - noch gar nicht angegangen, nämlich den Internetausbau. Bayern gibt das Ziel „Mind. 50 Mbit“ vor, viele Städte, z.B. Schweinfurt arbeiten gerade am Ausbau von 100 Mbit, unsere Nachbargemeinde Dingolshausen hat 50 Mbit und Gerolzhofen hat bei dieser wichtigen Infrastruktur mit 3-16 Mbit nur einen Bruchteil. Jeder aus meiner Altersstufe hat mir auf meine Frage „Willst Du lieber ein tolles Schwimmbad oder einen 100 Mbit-Internetzugang?“ mit Internet geantwortet.
 
Daher habe ich einen Antrag zum DSL-Ausbau gestellt. In diesem Jahr wird der Internetausbau finanziell noch nicht relevant, dafür sind die Förderverfahren zu langwierig, aber das wird auch noch mal ein finanzieller Kraftakt, den die Stadt Gerolzhofen stemmen muss, wenn sie den Anschluss nicht verlieren will.
 
Jetzt müssen wir es also schaffen, das Schwimmbad und die Infrastruktur auszubauen.
 
Es spielt uns in die Hände, dass im Moment die Zinsen unter der Inflationsrate liegen und dieser Zustand wohl noch länger so anhalten wird, so dass sich die öffentliche Hand so langfristig entschuldet. Da diese Investitionen Impulse geben und Highlights sind, auf die Gerolzhofen stolz sein kann, halte ich es für vertretbar, ihnen zuzustimmen.
 
Doch noch mal zurück zum Riesenzahlenwerk „Haushalt“ und dem Entstehungsprozess: Als neuer Stadtrat wurde ich gut aufgenommen, ich habe alle Informationen bekommen und kann sagen, dass die Verwaltung transparent, ehrlich und sehr partnerschaftlich mit uns Stadträten arbeitet und an vielen Ecken und Enden mit vielen Überstunden und Wochenendarbeit gearbeitet wird. Ohne diesen Einsatz der Verwaltung und insbesondere Herrn Borchardts wäre das nicht möglich gewesen.
 
Herr Borchardt war perfekt vorbereitet und konnte zu allen spontanen Fragen sofort belastbare Zahlen vorlegen.
 
Vielen Dank für Ihren Einsatz.
 
Neu war für mich das System der Kameralistik. Für Außenstehende wäre die Doppik, also die kaufmännische doppelte Buchführung zugänglicher. Hier möchte ich anregen, sofern es für die Stadt zu stemmen ist, von der Kameralistik auf die Doppik umzustellen.
 
Dem Haushalt 2013 stimme ich zu.
 
» Dienstag, 16.04.2013
Antrag DSL-Ausbau

Folgender Antrag zum DSL-Ausbau wurde von unserem Stadtrat Arnulf Koch gestellt:

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,


hiermit stelle ich folgenden Antrag und bitte um Behandlung im Stadtrat:


1.) Die Internet-Infrastruktur in Gerolzhofen wird auf VDSL ausgebaut. Es werden drei Varianten geprüft:

Var. 1.1) Der VDSL-Ausbau von ganz Gerolzhofen.

Var. 1.2) Der VDSL-Ausbau in den unterversorgten Gebieten an den nördlichen, östlichen und südlichen Stadträndern, in Rügshofen und den Industriegebieten.

Var. 1.3) Der VDSL-Ausbau in noch zu bestimmenden Teilgebieten.


2.) Dazu werden Angebote der Deutschen Telekom und ggfs. weiterer Anbieter eingeholt. Es wird auch geprüft, ob eine stadteigene Netzgesellschaft ggfs. mit einem Partner betrieben werden kann.


3.) Das Verfahren zur Beantragung der Fördermittel wird begonnen.


Begründung:


Internetzugang ist heute eine Infrastruktur wie der Zugang zu Straßen, Strom, Wasser, Abwasser und es fällt erst richtig auf, wenn sie mangelhaft ist.


Gerolzhofen hat im Kern einen akzeptablen Internetausbau mit 16-25 Mbit („ADSL 16.000“ und „VDSL 25.000“).
Die Randbereiche im Norden (Gewerbegebiet Alitzheimer Straße, Gewerbegebiet Mönchstockheimer Straße sowie Rügshofen, aber auch Teile der Weißen Marter), im Osten (östlich der Allee) und im Süden (Zwickel mit Schwarzenbergstraße, Berliner Straße nach Osten) verfügen dagegen über schlechten Internetausbau mit teilweise deutlich unter 3 MBit („DSL light“ bzw. „ADSL 3.000“).

 

Eine der wichtigsten Infrastrukturfragen für die Neuansiedlung von Gewerbe und Familien ist die Frage nach der Internetgeschwindigkeit. Immer mehr Dienste müssen zwingend online abgewickelt werden (Steuererklärungen, E-Mail, Datenaustausch) oder werden bevorzugt online angeboten (Ein- und Verkauf, Marketing, Heimarbeitsplätze, Fernsehen, Telefonie).


Vergleicht man Gerolzhofen z.B. mit der Nachbargemeinde Dingolshausen (für die das Geomaris z.B. genauso nah ist wie für einen Gerolzhöfer in der Weißen Marter, aber ohne Ampeln und Kreuzungen schneller zu erreichen), so gerät Gerolzhofen nicht nur bei den Grundstückspreisen, sondern auch bei der heute so wichtigen Internetanbindung massiv ins Hintertreffen. Gerade nachdem Dingolshausen vollständig auf VDSL-50.000 ausgebaut wurde und so erheblich schnelleres Internet als in Gerolzhofen bietet. Vergleichen mit den Gerolzhöfer Randgebieten über 16x so schnell.
Hier sollten wir in Gerolzhofen auch das Bayerische Ziel einer „Hochgeschwindigkeitsversorgung mit einer Mindestbandbreite von 50 Mbit/s“ zu erreichen.


Unternehmen im nördlichen Industriegebiet Alitzheimer Straße, die mehr als 3Mbit Bandbreite benötigen, zahlen aktuell bis zu 10.000 € jährlich für einen „schnellen“ 8Mbit-Anschluss - während es in Dingolshausen 50 Mbit für deutlich unter 1000 € jährlich gibt. Das ist ein erheblicher Wettbewerbsnachteil für Gerolzhöfer Unternehmen.


Nach ersten unverbindlichen Informationen der Deutschen Telekom dürfte ein Ausbau der Randbezirke auf VDSL-50.000 vorbehaltlich einer genauen Analyse und Planung als Hausnummer grob geschätzt ca. eine dreiviertel Million Euro kosten (sog. Wirtschaftlichkeitslücke, die Basis für die Fördermittel ist), ein vollständiger Ausbau in ganz Gerolzhofen auf VDSL-50.000 ca. anderthalb Millionen Euro kosten.


Alternativ zur Deutschen Telekom sollte auch geprüft werden, ob das Netz in Eigenregie ausgebaut und betrieben werden kann, ggfs. zusammen mit einem Partner. Z.B. in Schweinfurt und Haßfurt betreiben die jeweiligen Stadtwerke sehr erfolgreichen Netzwerkinfrastruktur-Tochterfirmen (Regionet Schweinfurt GmbH und Schnell im Netz GmbH Haßfurt). Hier ist für Gerolzhofen allerdings Nachteilig, dass wir nicht mehr über die Stadtwerke verfügen und so diese Infrastruktur nicht mehr nutzen können.


Eine vollständige Finanzierung der zu tragenden Wirtschaftlichkeitslücke wäre darstellbar über einen Zuschuss das Breitbandzentrum des Bayerischen Wirtschaftsministeriums (je nach Finanzkraft der Gemeinde 40%-80% der Summe, laut ersten Informationen fällt Gerolzhofen in den 80%-Zuschuss-Bereich, max. Zuschuss 500.000 €: http://schnelles-internet-in-bayern.de/) und der Rest über ein Darlehen der LfA-Förderbank Bayern (aktueller Zinssatz 0,6%, max. 2,5 Mio € Darlehenssumme, Laufzeiten von 10 bis 30 Jahre möglich: www.lfa.de/website/de/foerder....../infrakredit_breitband/index.php).


Der Internetausbau ist eine wichtige Investition in die Zukunft und dank 100% Finanzierung + Zuschuss mit akzeptablen jährlichen Kostenbelastungen umsetzbar.

 

 

Arnulf Koch
Mitglied des Stadtrats

 

 

» Montag, 15.04.2013
Vorstellung Arnulf Koch

Seit Anfang Februar bin ich, Arnulf Koch, im Stadtrat als Nachrücker für unseren neuen Bürgermeister Thorsten Wozniak.

 

Im Stadtrat habe alle Aufgaben von Thorsten Wozniak übernommen. Konkret sind das:

  • Stadtrat
  • Jugendreferent
  • Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss
  • Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuss
  • Mitglied im Ferienausschuss
  • Mitglied im Stiftungsrat der Bürgerstiftung Gerolzhofen

 

Den Schwerpunkt meiner Stadtratsarbeit sehe ich darin, Sprachrohr für die jüngere Generation zu sein und heutige Anforderungen meiner Generation in den Stadtrat einzubringen. Z.B. durch einen Ausbau eines wirklich schnellen Internetzugangs in Gerolzhofen (mind. 50 MBit).

Die Basis für eine gesunde Stadtentwicklung sehe ich bei vielen guten Arbeitsplätzen in Gerolzhofen. Denn wenn hier jemand eine Stelle bekommt, steigt die Wahrscheinlichkeit enorm an, dass er auch nach Gerolzhofen zieht. Schwimmbad, Bücherei, Schulen, VHS usw. steigern danach die hohe Lebensqualität in Gerolzhofen, aber sind selten der Auslöser für den Zuzug. Daher müssen wir uns mit allen Kräften bemühen, die Attraktivität von Gerolzhofen für Gewerbeansiedlungen und Gewerbebestand zu erhöhen. Z.B. eben durch ausreichende Gewerbeflächen, die im Anfragefall sofort zur Verfügung stehen oder ein Gründerzentrum und eine gute Infrastruktur -> auch hier an aller erster Stelle ein sehr schnelles Internet.

 

 

Hier ein kurzer Steckbrief von mir:

 

Beruf

 

Privat

  • 36 Jahre alt
  • Seit 2007 verheiratet

 

Politisches Ehrenamt

 

Gesellschaftlich/soziale Ehrenämter

 

Sportliche Ehrenämter

 

Hobbys

 

Weitere Hobbys (sofern es die Zeit erlaubt)

  • Motorsegler- & Motorflug
  • Fahrrad fahren
  • Ski fahren
  • Fotografie & Bildbearbeitung
  • Computerspiele (Strategie, Towerdefense, Flugsimulator, Ingress)
  • Brettspiele (Strategie)
  • Kartenspiele (Schafkopf, Skat)

 

Wer mich kontaktieren will, kann das auf vielfältigen Weg tun:

 

» Dienstag, 12.02.2013
Neuer Bürgermeister, neuer Stadtrat

Jetzt ist es also vollbracht! Die vergangenen Monate zwischen Stichwahl und Amtsantritt waren sicherlich kein Gewinn für Gerolzhofen, seit 1. Februar 2013 ist nun aber Thorsten Wozniak der neue Erste Bürgermeister unserer Stadt Gerolzhofen. Herzlichen Glückwunsch!

 

Auf der Liste DIE JUNGEN ist nun Arnulf Koch in den Stadtrat eingezogen. Auch ihm herzlichen Glückwunsch.

 

In der Sitzung am 4. Februar 2013 wurden beide - Bürgermeister Wozniak und Statdrat Koch - veriedigt.

» Donnerstag, 27.09.2012
Stichwahl !!
Unser Stadtrat und CSU-Bürgermeisterkandidat Thorsten Wozniak ist in der Stichwahl!

Im "ersten Wahlgang" der Bürgermeisterwahl am vergangenen Sonntag hat er ein hervorragendes Ergebnis erzielt. Er  hat 1334 Stimmen erhalten (37,44 %). Die Amtsinhaberin hat 950 erhalten, (26,66 %), Erich Servatius 864 (24,25 % ) und Thomas Vizl 415 (11,65 %). Die Wahlbeteiligung lag bei 66,15 Prozent.

Jetzt gilt es, in der Stichwahl die Merhheit zu erhalten. Dafür bitten wir um Unterstützung. JEDE STIMME ZÄHLT, um Gerolzhofen zu neuer Stärke zu führen.

Stichwahl ist am Sonntag, 7. Oktober 2012.

Wer am Wahltag nicht zur Wahl gehen kann oder will, dann denkt bitte an die Briefwahl!
 
Eure Unterlagen können Sie im Gebäude der Verwaltungsgemeinschaft abholen.
 

Wer keinen Wahlschein hat: Infos unter Tel. 607-32 und 607-33.

» Sonntag, 02.09.2012
Die Ärzteversorgung in Gerolzhofen

Wenn am kommenden Dienstag im Pfarrer-Hersam-Haus über die Ärzteversorgung in Gerolzhofen diskutiert wird, dann ist das Thema aktueller denn je: Gerolzhöfer Patienten warten oft lange im Wartezimmer oder gar auf Termine, die Arztpraxen sind überfüllt, die Ärzte selber können den Andrang trotz großen Engagements kaum bewältigen.

In der vergangenen Woche hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung aufgerufen, den Honorarbeschluss für die Kassenärzte und Psychotherapeuten zu kippen. Es müsse unverzüglich nachgebessert werden, sonst werde es für die Versorgung der Menschen in Deutschland problematisch. Ärzteverbände kündigten an, dass Fach- und Hausarztpraxen in ganz Deutschland geschlossen bleiben könnten.

Auch im Raum Gerolzhofen ist die Ärzteversorgung in den vergangenen Jahren schwieriger geworden.

Aus diesem Grund lädt unser Stadtrat und Bürgermeisterkandidat Thorsten Wozniak am kommenden Dienstag, 4. September 2012, um 19.30 Uhr ins Pfarrer-Hersam-Haus zur Podiumsdiskussion "Die Ärzteversorgung in Gerolzhofen - heute und in Zukunft" ein.

"Es geht darum, die Sichtweisen von Patienten und Ärzten zu beleuchten, über die Probleme aufzuklären und sich diesem wichtigen Thema anzunehmen", sagt Thorsten Wozniak.

Auf dem Podium diskutieren Hausarzt Dr. Tobias Weigand, Facharzt Harald Herterich (Chirurg) und der Geschäftsführer der Geomed-Klinik, Wolfgang Schirmer.

Die Diskussion leitet die bekannte Moderatorin Stefanie Stockinger. Der Eintritt ist frei. 

 
Mehr dazu unter www.wozniak.de und www.facebook.de/wozniak.thorsten
» Sonntag, 02.09.2012
Endspurt

Liebe Freunde,

es geht so langsam in den Bürgermeisterwahl-Endspurt.

Aufbruch zu neuer Stärke - die richtige Entscheidung für Gerolzhofens Zukunft: Unter diesem Motto stehen zahlreiche Veranstaltungen unseres Bürgermeisterkandidaten Thorsten Wozniak.


- An allen Samstagen vor der Bürgermeisterwahl (Wahl ist am Sonntag, 23. September 2012) steht Thorsten Wozniak am Marktplatz für Gespräche, Diskussionen und Anregungen bereit. Die Informationsstände finden am 1., 8., 15. und 22. September 2012 jeweils von 9.30 bis etwa 12 Uhr statt.

- Am nächsten Dienstag, 4. September 2012, lädt Bürgermeisterkandidat Thorsten Wozniak um 19.30 Uhr ins Pfarrer-Hersam-Haus ein. Thema ist "Die Ärzteversorgung in Gerolzhofen - heute und in Zukunft". Auf dem Podium diskutieren Hausarzt Dr. Tobias Wiegand, Chirurg Harald Herterich und der Geschäftsführer der Geomed-Klinik, Wolfgang Schirmer. Moderatorin ist Stefanie Stockinger.

- Am Sonntag, 9. September 2012, findet im Sportheim Rügshofen ein politischer Frühschoppen statt. Los geht's um 10.30 Uhr. Neben Thorsten Wozniak spricht auch Staatssekretär Gerhard Eck.

- Nach den Podiumsdiskussionen der Main-Post (10. September) und des Kulturforums (14. September) lädt Thorsten Wozniak dann am Mittwoch, 19. September 2012, um 20 Uhr erneut ins Pfarrer-Hersam-Haus ein. Prominenter Gast bei der Wahlkampf-Abschlussveranstaltung ist Christine Haderthauer, Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen.

! Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung ! 

» Dienstag, 10.07.2012
Sportliche Highlights
In Gerolzhofen geht's demnächst sportlich rund! Am Dienstag, 10. Juli , empfängt der FC Gerolzhofen im Fußball-Toto-Pokal den FC Schweinfurt 05. Am 20.7. ist das Fußball-Landesliga-Saisonauftakt im Steigerwaldstadion: Lokalderby gegen Unterspiesheim!

Auch für die Handballer steht vor der Landesliga-Saison ein absolutes Highlight auf dem Programm: Am 26. Juli ist Frisch Auf Göppingen zu Gast!
» Montag, 11.06.2012
Jugendtalk

Jugendreferent Thorsten Wozniak und die Bürgermeisterin laden wieder zum Jugendtalk ein: Dieser findet diesmal im sanierten Jugendhaus in der Bahnhofstraße statt. Los geht’s am Freitag, 22. Juni 2012, um 17 Uhr.

 

Was geht ab in Geo: Bei der Veranstaltung können die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Meinung über Gerolzhofen loswerden – ganz ohne Blatt vor dem Mund. Je mehr Jugendliche sich beteiligen, desto besser wird die Diskussion. Was wünschen sich die Jugendlichen? Was finden sie gut in Gerolzhofen? Was nervt? Welche Projekte können oder sollten angegangen werden? Wer ist bereit, sich zu engagieren?

 

Im Mittelpunkt des Jugendtalks steht der Austausch zwischen Jugend und Stadt. Teilnehmen können Jugendliche zwischen 12 und 20 Jahre.

 

» Samstag, 02.06.2012
Public Viewing

Fußball-Europameisterschaft: Unser Stadtrat Thorsten Wozniak lädt ein zum Public Viewing! Gezeigt werden alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft und das Finale live auf Großbildleinwand. Ort des Geschehens ist der Saal in der FC-Stadiongaststätte. Eintritt frei. Der Getränkeverkauf erfolgt durch FC-Mitglieder. Der Erlös kommt dem FC zugute. Weitere Infos unter www.wozniak.de und www.facebook.de/wozniak.thorsten

» Donnerstag, 10.05.2012
Soziale Stadt

Was für ein Hin und Her! Die Stadt bleibt jetzt doch im Städtebauförderungsprogramm "Soziale Stadt". Der Stadtrat hat damit seinen Beschluss vom Oktober wieder aufgehoben. 2011 hatte die Bürgermeisterin dem gremium noch einen Wechsel schmackhaft gemacht, so dass im Oktober ein Wechsel in das Programm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" beschlossen wurde. Nun bleibt also alles beim Alten.

» Freitag, 04.05.2012
Baulandpreise

Auch wenn es immer wieder irgendwo steht: Die Baulandpreise sind in Dingolshausen nicht um die Hälfte günstiger als in Gerolzhofen. Aktuell kostet der Quadratmeter in Dingolshausen im Neubaugebiet 67 Euro (erschlossen), in Gerolzhofen 90 Euro (ebenfalls erschlossen). Unabhängig davon, dass es natürlich gute Gründe gibt, entweder nach Gerolzhofen oder nach Dingolshausen zu bauen, sollte diese in der öffentlichen Diskussion einmal richtig gestellt werden sollte.

» Dienstag, 24.04.2012
Stiftungsrat

Ind er gestrigen Stadtratssitzung wurde unser Stadtrat Thorsten Wozniak in den Stiftungsrat der Bürgerstiftung Gerolzhofen gewählt. Neben dem/der amtierenden Bürgermeister/in als ständiges Mitglied sind die weiteren Mitglieder jeweils für vier Jahre bestellt: Mit im Stiftungsrat sind Werner Ach, Hartmut Bräuer und Hubert Zink.

» Montag, 23.04.2012
GEO-Kennzeichen

Das GEO-Kennzeichen fürs Auto kommt. Oder auch nicht. Wir freuen uns, wenn das Kennzeichen kommt, wollen aber darauf hinweisen, dass die Stadt Gerolzhofen und die Stadträte erst einmal nicht an der Entscheidung beteiligt sind. Das hängt nämlich mit der Fahrzeug-Zulassungsverordnung zusammen. Und die wird erst einmal in Berlin verabschiedet, und dann muss der Freistaat sich überlegen, ob und wie er das mit ehemaligen Kfz-Kennzeichen regeln will. Und eventuell wird diese Entscheidung dann an die einzelnen Landkreise weitergereicht. Kurzum: Schön, wenn das GEO-Kennzeichen kommt (wahrscheinlich auf freiwilliger Basis: als Wunschkennzeichen). Aber entscheiden können wir in Gerolzhofen nichts, auch wenn sich das der eine oder andere Stadtrat auf die Fahne schreiben will.

Grundsätzlich hat sich ja eine große Mehrheit des Stadtrates quer durch alle Fraktionen/Gruppierungen positiv für das GEO-Kennzeichen ausgesprochen: Auch unser Stadtrat Thorsten Wozniak. Mehr können wir derzeit nicht tun.

» Montag, 16.04.2012
Jugendschutz geht alle an

Die Kommunale Jugendarbeit des Landkreises Schweinfurt bietet in Kooperation mit der Stadt und der Polizeiinspektion Gerolzhofen und mit Unterstützung der Gerolzhöfer Mittelschule einen Informationsabend an. Motto: „Gemeinsam im Gespräch – Jugendschutz geht uns alle an!“. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 17. April 2012, um 19.30 Uhr in der Aula der Mittelschule Gerolzhofen, Lülsfelder Weg 6, statt.

Im Mittelpunkt stehen aktuelle Informationen und Regelungen rund um das Jugendschutzgesetz und ein kurzer Situationsbericht  aus  dem  Landkreis Schweinfurt. Daneben gibt’s Tipps für eine effektive Vorbereitung von Festveranstaltungen jeglicher Art im Einklang mit dem Jugendschutzgesetz. Außerdem sollen die inzwischen etablierten Standards bei der Durchführung von Veranstaltungen im Landkreis Schweinfurt mit Veranstaltern und Gewerbetreibenden besprochen werden.

Die Kommunale Jugendarbeit lädt alle ehrenamtlichen Mitarbeiter von Vereinen und Verbänden, Schülervertretungen sowie alle in der Kinder- und Jugendarbeit und vor allem alle Eltern herzlich zum Informations- und Diskussionsabend ein. Damit die unterschiedlichen Blickwinkel mit einfließen können, sind außerdem sämtliche Event/Veranstalter und Gewerbetreibende sowie Mitarbeiter des Einzelhandels, Tankstellenbetreiber und sonstige interessierte Bürger, die sich einen aktuellen Überblick verschaffen wollen, recht herzlich eingeladen.

» Freitag, 13.04.2012
Bürgermeisterwahl

Nachdem unser Stadtrat Thorsten Wozniak als erster offizieller Bürgermeisterkandidat längst feststeht - er geht für die CSU ins Rennen -, hat mittlerweile auch die SPD (wie erwartet) Erich Servatius nominiert. Interessant: Während bei der CSU fast 100 Mitglieder und Interessierte der Nominierung beiwohnten, waren es bei der SPD gerade mal etwa 25.

 

Auch Bürgermeisterin Krammer hat nun trotz jahrelanger und mehrfacher gegenteiliger Behauptungen ihren Willen bekundet, wieder für das Amt zu kandidieren. Ob es gut ankommt, den Wählern immer zu suggerieren, nicht wieder anzutreten - es dann aber doch zu tun?

 

Ob geo-net einen Kandidaten stellen wird, wurde vertagt.

 

Bürgermeisterwahl in Gerolzhofen ist am 23. September 2012.

» Freitag, 30.03.2012
Haushalt 2012

Mit einer Gegenstimme hat der Stadtrat dem haushalt 2012 zugestimmt. Volumen: fast 17 Millionen Euro. Leider sind die Haushaltsvorberatungen ja nicht-öffentlich, d.h.: Vieles ist vor der Haushaltssitzung bereits gesagt oder eingearbeitet.

Folgend die Rede unseres Stadtrates Thorsten Wozniak:

 

 

Sitzung des Stadtrates
19. März 2012

Haushalt 2012

Thorsten Wozniak
- Die Jungen -



- es gilt das gesprochene Wort -



Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,
sehr geehrter Herr Borchardt,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

der vorliegende Haushalt ist kein Zahlenwerk, über das wir uns freuen dürfen. Im Gegenteil. Das liegt aber nicht an der handwerklichen Ausführung von Herrn Borchardt, im Gegenteil: Ihnen möchte ich meinen herzlichen Dank aussprechen für die Geduld, uns Stadträtinnen und Stadträten immer wieder Details zu erklären. Herzlichen Dank auch dafür, dass Sie verschiedene Bereiche im Verwaltungshaushalt durchforstet haben und in Absprache und Zusammenarbeit mit dem Stadtrat sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einzelne Positionen verdeutlicht haben – und auch gekürzt haben. Die Zusammenfassung des Verwaltungshaushaltes auf 44 Seiten (im vergangenen Jahr waren es noch fast 150 Seiten) ist ein erster Schritt, durch Transparenz auch mögliche Einsparungen zu erzielen. Ich kann nur sagen: weiter so!

Gerade im Verwaltungshaushalt mit seinen unzähligen Einzelpositionen müssen wir künftig moderate, sinnvolle und dauerhafte Einsparungen treffen.

Wenn man die prognostizierte Schuldenentwicklung in den kommenden Jahren betrachtet, stellt man fest, dass im vergangenen Jahr noch von einer Schuldenexplosion auf über 16 Millionen Euro ausgegangen wurde; jetzt sind es „nur“ noch 13,7 Millionen Euro. Das hängt auch damit zusammen, dass Sie, Herr Borchardt, mittlerweise viele Positionen unter die Lupe genommen haben.

Nicht außer Acht dürfen wir natürlich die Einnahmenseite lassen; es wurden ja auch bereits Vorschläge unterbreitet, was wir hierbei angehen können. In finanziell schwierigen Jahren müssen wir wirklich jede Position genau anschauen, da sollte heuer erfolgen. Dazu gehört auch der genaue Blick auf kostenrechnende Einrichtungen.


Warum stellt sich der finanzielle Spielraum unserer Stadt so schwierig dar?  Zum einen haben wir in den vergangenen Jahre bewusste Entscheidungen für unsere Zukunft getroffen, so z.B. bei den Sanierungen von Grabenschule oder Jugendhaus. Aber auch künftig stehen Millionenausgaben für den Kindergartenneubau und das Geomaris an. Beides stärkt unsere Infrastruktur als Wohn- und Familienstadt, wenngleich natürlich die hohen Ausgaben schmerzen. Auch wenn die Finanzierung des Geomaris-Teilneubaus noch nicht eingetütet ist, so haben wir uns nach jahrelanger Diskussion hier für eine wichtige Einrichtung unserer Stadt und für unsere Bürgerinnen und Bürger entschieden. Wir sollten überlegen, im Zuge der Schwimmbadsanierung das Grundstück auf dem jetzt das Volleyballfeld platziert ist, zu verkaufen oder anderweitig zu nutzen, das wäre zumindest eine kleine Einnahmemöglichkeit.


Generell muss aber ein wichtiges Ziel sein, die Gewerbesteuereinnahmen wieder zu verbessern, in dem wir zum einen mit unseren Entscheidungen bewusst die ansässigen Geschäfte und Unternehmen stützen. Deshalb brauchen wir auch ein vernünftiges Konzept, wie wir mit Leerständen umgehen. Da werden wir zumindest in planerische Vorleistung gehen müssen. Das wäre sich auch eine nachhaltige Tourismuspolitik.

Gleichzeitig müssen wir gezielt um neue Unternehmen werben. Und auch hier müssen wir aktiv werden und die eine oder andere Ausgabe vorleisten, wenn wir erfolgreich sein wollen, beispielsweise bei der Errichtung einer Linksabbiegespur oder aber beim Kauf und von Grundstücken – beides dürfen wir nicht auf die lange Bank schieben.

Um den Wirtschaftsstandort zu stärken,  kann ich mir auch gut vorstellen, in den kommenden Jahren ein kleines Gründerzentrum zu installieren. Das wäre zum einen eine Stärkung der Wirtschaft durch gezielte Förderung junger Selbständiger, zum anderen würden wir die Existenzgründer an uns binden bei späterer Expansion.


Seit einigen Jahren stelle ich aber auch fest: In der Haushaltssitzung behandeln wir Zahlen, die nichts mit der Realität zu tun. Im vergangenen Jahr sind wir beispielsweise von einem Schuldenstand von über acht Millionen Euro zum Jahresende ausgegangen. Tatsächlich sind es „nur“ 4,27 Millionen Euro.

Das liegt eindeutig auch an der Vielzahl unserer Vorhaben: In den vergangenen Jahren haben wir nicht ansatzweise alle eingestellten Projekte und Maßnahmen verwirklichen können.

So habe ich im vergangenen Jahr habe zum Abschluss meiner Rede noch den Wunsch geäußert, dass wir die 2011 eingestellten Maßnahmen Giebelbeleuchtung, Bühnenüberdachung im Spitalgarten und Straßenüberquerung Spielsee/Rügshofen auch tatsächlich tätigen werden. Und ebenso wie 2011 werden wir auch heuer nicht alle Maßnahmen verwirklichen! Schuld daran sind natürlich auch Vorgaben, wie zum Beispiel die Projektanmeldung für die Soziale Stadt, die bereits im Herbst erfolgen musste – lange bevor wir überhaupt entsprechende Haushaltszahlen und personelle Ressourcen kannten.

Deshalb müssen wir unbedingt künftig eine viel eine genauere Priorisierung nach Dringlichkeit, Notwendigkeit und Wertigkeit vornehmen.


Eine kleine Anregung zum Schluss, wenngleich das keine große Summe ist: Vielleicht können wir das Erstellen des Baumkatasters über zwei Haushaltsjahre strecken.

Daneben hoffe ich, dass wir in der Stadthalle zwar die erforderlichen Maßnahmen bzgl. Brandschutz und Rettungs-/Fluchtwege vornehmen, aber hier darauf achten, weniger als die eingeplanten über 400.000 Euro aufzuwenden (2012/2013).

Außerdem würde ich mir wünschen, dass es uns gelingt, heuer die Giebelbeleuchtung zu ertüchtigen. Nicht zuletzt, weil diese ein Alleinstellungsmerkmal darstellt und einen Imagegewinn für unsere Stadt mit sich bringt.


Grundsätzlich möchte ich abschließend sagen, dass wir zwar knappe Finanzen haben, in Gerolzhofen aber nach wie vor sehr gut aufgestellt sind: Unsere Infrastruktur, Versorgungseinrichtungen, Geschäftswelt, Vereins- und Verbandsarbeit sowie Freizeitmöglichkeiten sind beachtlich. Das alles strahlt weit über unsere Region hinaus. Diese beachtlichen Stärken gilt es, öffentlich herauszustellen, auch wenn manches Vorhaben in den kommenden Jahren nicht finanzierbar sein wird.


Dem Haushalt 2012 stimme ich zu.

Vielen Dank.

» Donnerstag, 08.03.2012
Der erste Kandidat steht fest

Unser Stadtrat Thorsten Wozniak ist der erste feststehende Bürgermeisterkandidat!

Der 35Jährige wurde am vergangenen Dienstag von den Mitgliedern des Gerolzhöfer CSU-Ortsverbandes nominiert und hat sich mit einer starken Präsentation gegen Thomas Brandl im parteiinternen "Duell" durchgesetzt. Die CSU ist damit die erste Partei/Stadtratsgruppierung, die ihren Kandidaten nominiert hat.

Kurzum: Unser Stadtrat Thorsten Wozniak der erste offizielle Kandidat für die Bürgermeisterwahl am 23. September 2012 in Gerolzhofen.

» Montag, 27.02.2012
Bürgermeisterkandidat

Als erste Partei/Liste/Gruppierung in Gerolzhofen wird die CSU am Dienstag, 6. März 2012, ihren Bürgermeisterkandidaten für die Wahl am 23. September 2012 nominieren. Vorschlag des CSU-Vorstandes ist unser Stadtrat Thorsten Wozniak. Es wird aber mit einem weiteren Kandidaten gerechnet. Die öffentliche Versammlung findet um 19.30 Uhr im Gasthaus Ach statt. Stimmberechtigt sind aber nur CSU-Mitglieder.

» Montag, 27.02.2012
Geomaris

Heute Abend (27.2.) soll der Stadtrat entscheiden, ob bzw. wie das Schwimmbad Geomaris saniert wird. Im  Raum stehen Kosten zwischen sechs und neun Millionen Euro.

1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 Weiter
Startseite -> Blog

copyright DIE JUNGEN 2007 | info@die-jungen.de | www.die-jungen.de