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Blog

» Mittwoch, 24.06.2009
Thomas Zink rückt nach

Aus gesundheitlichen Gründen ist Stadtrat Gerd Kirchner (Freie Wähler) aus dem Gremium zurück getreten. Ihm folgt nun Thomas Zink nach. Der Nachrücker – bereits der zweite in dieser Legislaturperiode (bereits vor einem Jahr war Maria Bauer für Wolfgang Möslein, CSU, nachgerückt) – wird wohl in der nächsten Stadtratssitzung vereidigt.

» Dienstag, 02.06.2009
Förderung pro Kind
Familien mit Kind(ern), die in Gerolzhofen Grund und Boden erwerben (Bauland oder ein bereits bebautes Grundstück), erhalten künftig bereits ab dem ersten Kind einen Zuschuss. Der Stadtrat hat die Förderung in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Dabei rückt die Altstadt verstärkt ins Blickfeld der Bemühungen. Für Familien, die ein Haus oder Grundstück im Bereich der Sozialen Stadt kaufen, gibt es ab sofort 6.000 Euro pro Kind. In den Siedlungen und Neubaugebieten erhalten Familien 3.000 Euro Zuschuss pro Kind. Bislang gab es erst ab dem dritten Kind Zuschuss von der Stadt.
» Dienstag, 19.05.2009
Konjunkturpaket: gut für Geo

Gerolzhofen ist einer der Gewinner beim Konjunkturpaket II:

 

Mit der Grabenschule und dem Jugendhaus werden exakt die beiden Projekte, die der Stadtrat beantragt hat, aus Mitteln aus dem Konjunkturprogramm II kräftig gefördert. In beiden Fällen geht es um energetische Sanierungen. Für die Grabenschule gibt es Fördergelder in Höhe von 412.000 Euro, für das Jugendhaus 76.000 Euro.

 
Die Sanierung des Jugendhauses hatte unser Stadtrat Thorsten Wozniak eingebracht. Dieses Projekt wollten allerdings unser Stadtkämmerer Helmut Gruse und Bürgermeisterin Irmgard Krammer zwischenzeitlich streichen. Begründung: nicht förderfähig.
 
Jugendreferent Wozniak bestand aber auf das von ihm eingebrachte Projekt und wurde von den meisten Stadtratskolleginnen und -kollegen unterstützt. Nun wird die Sanierung des Jugendhauses mit 87 Prozent gefördert! Ein klarer Erfolg für die Stadtratsarbeit der offenen Liste DIE JUNGEN.
 
Angesetzt sind Kosten von 524.000 Euro für die Grabenschule und 87.000 Euro für das Jugendhaus. Damit ergibt sich für die Schule eine Förderung von fast 80 Prozent; für das Jugendhaus knapp 87 Prozent.
 
Neben den beiden Projekten der Stadt Gerolzhofen gibt es weitere positive Nachrichten für unsere Stadt: Der Landkreis Schweinfurt bekommt die Sanierung des Gerolzhöfer Gymnasium gefördert. Aus dem Konjunkturförderprogramm des Bundes werden 2,066 Millionen Euro erwartet - bei einer geschätzten Bausumme von 2,7 Millionen Euro.
 
Es tut sich was in Gerolzhofen. Und die Maßnahmen werden schnell durchgeführt. Bis Ende 2011 müssen alle geplanten Projekte beendet und komplett abgerechnet sein.
» Dienstag, 19.05.2009
Stadtbusbetrieb wird eingestellt

Der Stadtrat Gerolzhofen hat beschlossen, den Geo-Stadtbus mit Ablauf des Probebetriebes Ende Mai 2009 einzustellen. Der Bus, der im Stundentakt an fünf Tagen in der Woche seine Routen durch Gerolzhofen dreht und die Peripherie mit der Altstadt, die Wohn- mit den Geschäftsgebieten verbindet, wurde einfach zu wenig angenommen.

Durchschnittlich haben in den vergangenen sechs Monaten täglich nur 17 Fahrgäste den Bus benutzt. Das sind einfach zu wenig, um dafür weiterhin Geld des Steuerzahlers zu verwenden.

Bis Ende Mai fährt der Bus nun noch montags bis freitags; den Fahrplan und weitere Stadtbus-Informationen finden Interessierte unter

» Donnerstag, 30.04.2009
Internationaler Museumstag

Am Sonntag, 17. Mai 2009, findet zum 32. Mal der Internationale Museumstag statt. Auch im Landkreis Schweinfurt wird der Tag von vielen Museen genutzt, um auf das breite Spektrum der Museumsarbeit aufmerksam zu machen und interessante Einblicke in die kulturelle und historische Vielfalt der Regionen zu geben. In den vier Landkreis-Allianzen Schweinfurter Mainbogen, Oberes Werntal, Schweinfurter Oberland und Region Main-Steigerwald haben sich viele Museen und Sammlungen mit einem abwechslungsreichen Aktionsprogramm für diesen Tag gerüstet – auch in Gemeinden, die zwar in den Allianzen Mitglied sind, aber außerhalb des Landkreises Schweinfurt liegen.

Im Bereich der Region Main-Steigerwald sind in Gerolzhofen das Stadtmuseum mit der Dauerausstellung „Welterfolg Nähmaschine“ und die Johanniskappelle jeweils von 13 bis 18 Uhr geöffnet, das Gipsinformationszentrum in Sulzheim öffnet um 10 Uhr, während das Museum „Guckstübl“ im Erzgebirgischen Spielzeugwinkel in Obereisenheim um 14 Uhr aufmacht. Das „Guckstübl“ erreicht man wegen des gleichzeitig stattfindenden „autofreien Sonntags im Fränkischen Weinland“ am besten im Rahmen einer Museumsradtour; ebenfalls ab 14 Uhr; die Heimatmuseen in Schwanfeld mit dem Fröhr-Haus und dem Neder-Anwesen nehmen von 13 bis 18 Uhr an dem Aktionstag teil.

» Montag, 27.04.2009
Haushalt

Einstimmig wurde in der jüngsten Stadtratssitzung der Haushalt 2009 der Stadt Gerolzhofen beschlossen. Folgend ein Auszug aus der rede unserers Stadtrates Thorsten Wozniak.

 

 

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

für mich ist es ja die erste Haushaltsrede und der erste Haushalt, durch den ich mich als Stadtrat „durcharbeiten“ durfte. Als dieser neue Stadtrat vor knapp einem Jahr seine Arbeit aufgenommen hat, konnten wir eigentlich sehr optimistisch in die Zukunft blicken: Die Wirtschaft boomte und man konnte sprudelnde Steuereinnahmen erwarten. In der Zwischenzeit ist viel passiert: Aus der Immobilienkrise wurde eine Finanzkrise – und daraus eine weltweite Wirtschaftskrise. Und auch in unserem Haushalt 2009 spiegelt sich diese Krise wider, beispielsweise bei den um 300.000 Euro korrigierten Gewerbesteuereinnahmen.

 

Unser Haushalt zeigt, wie eng der Spielraum für Entscheidungen im Stadtrat in diesem und wahrscheinlich auch im nächsten Jahr ist. Wir nehmen heuer über 2,6 Millionen Euro an Darlehen auf, im kommenden Jahr sind nochmals fast 1,5 Millionen Euro prognostiziert. Das sind über 770.000 Euro mehr als noch im Finanzausschuss im Februar 2009 vorgesehen waren. Das ist ein dicker Brocken – und unser Hauptaugemerk sollte in den kommenden Jahren unbedingt darauf liegen, die hohe Pro-Kopf-Verschuldung deutlich zu senken.

 

Ein Plus hat die Finanz- und Wirtschaftskrise allerdings: Es ist wohl nahezu ein idealer Zeitpunk, Kredite aufzunehmen, da die Zinsen niedrig sind. Zumal es wichtig ist, dass gerade in wirtschaftlichen schwierigen Zeiten die Kommunen Investitionen tätigen. Und das tun wir, mit einem "eigenen Konjunkturpaket": Wir investieren insgesamt knapp sechs Millionen Euro. Dabei investieren wir in die Zukunft, nämlich in die Kindergärten und Schulen, in die Infrastruktur und in die Attraktivitätssteigerung der Stadt Gerolzhofen, beispielsweise beim Ausbau der Marktstraße, bei der Sanierung der Stadthalle und bei der Qualitätsverbesserung im Geomaris. Auch wenn unser Schwimmbad nach wie vor viele Haushaltsmittel bindet, so sind wir mit den anstehenden Maßnahmen doch auf dem richtigen Weg, das Minus Stück für Stück zu senken und gleichzeitig den Schwimmbadbesuchern ein attraktives Angebot im Bad zu präsentieren.

 

Wenngleich nur ein kleiner Posten: Sehr gut finde ich, dass wir 10.000 Euro für die Anschaffung von Spielgeräten für Spielplätze eingestellt haben. Wir sollten überlegen, ob wir nicht auch in den Folgejahren eine ständige Position von 5.000 bis 10.000 Euro vorsehen sollten.

 

Der Stellenplan weist drei Angestellte weniger im Vergleich zu 2008 aus. Deshalb möchte ich anregen, dass die Stadt Gerolzhofen in absehbarer Zeit eine Stelle in der Kinder- und Jugendarbeit schafft. Vielleicht ja eine Teilzeitstelle (bspw. 30 Stunden); diese Person könnte sich vor allem um „Kinderangelegenheiten“ kümmern, zwischen Einrichtungen (Schulen, Kindergärten), Verbänden, Vereinen und beispielsweise der Kindergartenreferentin der Stadt (Frau Feller) koordinieren sowie Angebote initiieren, beispielsweise mit präventiven Maßnahmen unterschiedlichster Art. Die Jugendarbeit findet ja bislang bravourös im Jugendhaus statt – neben den vielen Angeboten in Vereinen und Verbänden. Die neue Stelle, bzw. die Person, könnte allerdings im Bereich der Jugendpflege neben einer Art „Streetwork“ auch Urlaubsvertretungen im Jugendhaus halten. So hätte das Jugendhaus auch in den Sommerferien geöffnet (was vergangenes Jahr im Ferienausschuss angeregt wurde). Die Schaffung dieser Stelle wäre eine langfristig angelegte, gewinnbringende Investition in die Zukunft unserer Stadt.

 

Weiterhin möchte ich anregen, beim Fußweg entlang der Volkach und Stadtmauer zwischen Schillerplatz und Skaterplatz in absehbarer Zeit einen Kinderwagen- und Rollstuhl-gerechten „Treppenaufgang“ zur Überquerung der Schallfelder Straße zu schaffen.

» Donnerstag, 19.03.2009
Familienorientiert

Heute mal ein Thema, das nicht nur Gerolzhofen betrifft. Aber auch. Es geht um die Initiative Familienorientierte Personalpolitik, die der Landkreis Schweinfurt gemeinsam mit der der Agentur für Arbeit Schweinfurt initiiert hat: 2008 gab's eine Online-Befragung unter allen Unternehmen in Stadt und Landkreis Schweinfurt durch. Dabei wurde erhoben, welche Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf die ortsansässigen Unternehmen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bereits anbieten. Denn im Hinblick auf die demographische Entwicklung wird es für Unternehmen künftig immer schwieriger werden, geeignete Fachkräfte zu finden. Zum einen, weil das Erwerbspersonenpotenzial zurück geht und zum anderen, weil viele Familien nicht nur die Kinderbetreuung sicherstellen müssen, sondern auch die Betreuung und Pflege der Angehörigen immer mehr zum Thema wird.

 

Um die bereits umgesetzten oder angedachten Maßnahmen der Betriebe mit den Wünschen und Bedürfnissen ihrer Arbeitnehmer abgleichen zu können, wird aktuell eine weitere Online-Befragung durchgeführt: Jetzt sind die Arbeitnehmer gefragt! Unter www.familienorientierte-personalpolitik.de können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Unternehmen in Stadt und Landkreis Schweinfurt an der Befragung teilnehmen. Das Ergebnis wird dann mit den Ergebnissen der Unternehmensbefragung verglichen.

 

Ziel der Initiative ist, die Unternehmen bei der Umsetzung von personalpolitischen Maßnahmen, die sich an den Bedürfnissen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter orientieren, zu begleiten und zu unterstützen. Alle an der Initiative beteiligten Kooperationspartner - IHK Würzburg-Schweinfurt, Handwerkskammer für Unterfranken, Wirtschaftsjunioren Schweinfurt, Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.v., katholische und evangelische Kirche - wollen gemeinsam mit der Agentur für Arbeit und dem Landkreis Schweinfurt dazu beitragen, dass sich Familienorientierung für alle Beteiligten rechnet und den Standort Schweinfurt für Unternehmen und Familien gleichermaßen attraktiv macht.

 

Und damit es sich auch bereits kurzfristig lohnt, den Fragebogen auszufüllen, stellen die Mitglieder der Initiative sowie Sponsoren Gutscheine und Sachpreise zur Verfügung, die nach Ablauf der Befragung unter allen Teilnehmern, die den Fragebogen vollständig ausgefüllt haben, verlost werden.

» Freitag, 13.03.2009
Kino im Schwimmbad

Film ab: Im Badeparadies Geomaris werden am Samstag, 28. März 2009, zwei Kinofilme gezeigt. Um 18.30 Uhr läuft „Wall E", um 20.30 Uhr „Deep Blue Sea". Die Zuschauer können sich in knallbunten Wassersesseln bequem zurücklehnen und vom Wasser aus das Kinospektakel genießen. Für jedes Kind gibt es ein Eis gratis. Der Sauna- und Badebereich ist an diesem Tag bis 24 Uhr geöffnet. Allerdings wird der Schwimmbereich (insbesondere das Schwimmerbecken im Innenbereich) zur Kinozeit eingeschränkt nutzbar sein. Weitere Infos unter www.geomaris.de

» Dienstag, 03.03.2009
Antrag abgelehnt

Unser Antrag bzgl. einer Sperrung der Allee in Teilbereichen wurde in der gestrigen Stadtratssitzung mit 18:1 Stimmen abgelehnt. Trotzdem gab es von allen Seiten Lob für den Antrag der Jungen und das Engagement, sich für dieses Problem in Gerolzhofen regelmäßig zu thematisieren (vgl. Jungen-Blog oder Main-Post: das übel riechende Hundekotproblem wurde mehrfach von uns aufgegriffen).

 

Jetzt gilt es allerdings, darüber nachzudenken, was wir mit den Spielgeräten in der Östlichen Allee machen: Ein Sandkasten dort, wo Hunde umherlaufen, regelmäßig hinmachen??!! Eklig.

 

Im Folgenden die Begründung unseres Stadtrates Thorsten Wozniak und weiter unten der Antrag der offenen Liste DIE JUNGEN:

 

_______________________

 

 

"Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

Sie haben meinen Antrag mit zwei Beschlussvorschlägen vorliegen. Es geht darum, die Östliche Allee in zwei Bereichen für Hunde zu sperren. Teilbereich eins wäre der Bereich zwischen Kaplan-Jäger-Straße/Scherenbergturm und Jahnstraße, der zweite Bereich ist zwischen Jahnstraße und Dingolshäuser Straße/Schuhstraße.

 

Vorab möchte ich betonen, dass es nicht darum geht, dass man zwar gerne die Hundesteuer in Gerolzhofen hat, aber keine Hunde. Das ist Quatsch. Das weise ich zurück. Ich weiß sehr wohl um die Bedeutung der Vierbeiner als treuen Begleiter des Menschen, beispielsweise auch für Senioren.

 

Es geht nicht darum, die tierfreundliche Stadt Gerolzhofen hundeunfreundlich zu machen, nein, es geht darum, zwei kleine Bereiche Gerolzhofens lebenswerter für Familien oder Senioren zu machen. Für Hunde stehen dann immerhin noch geschätzte 98 Prozent der Allee, 99 Prozent der Grünanlagen und 99,99 Prozent Gerolzhofens zur Verfügung. Von einem Ausschluss von Hunden kann also keine Rede sein.

 

Warum gerade diese Bereiche?

 

Beide Abschnitte wären relativ leicht abzusperren; gleichzeitig befindet sich direkt gegenüber ein Gehsteig entlang der Straße, so dass für Hundebesitzer kein Nachteil bzw. kein Umweg entsteht.

 

Nur mal so am Rande: Wer hingegen mit Kinderwagen oder Rollstuhl vom Schillerplatz zum Skaterplatz will, der kann das auch nicht auf direktem Weg machen und entlang der Stadtmauer und der Volkach schlendern, sondern muss einen Umweg gehen, weil er ansonsten bei der Überquerung der Schallfelder Straße 20 Stufen überbrücken müsste.

 

Der vorgeschlagene Abschnitt zwei ist der direkte Fußweg vom Geomaris zum Marktplatz; Gäste der Stadt könnten diesen Weg also künftig hundekotfrei entlang laufen.

 

Der vorgeschlagene erste Teilbereich liegt mir und den Jungen besonders am Herzen: Hier befinden sich einige Bänke, die gerne von Familien, Senioren und Spaziergängen als Sitzgelegenheiten genutzt werden. Außerdem stehen hier noch ein Sandkasten, ein Kindertisch mit vier Hockern (am vergangenen Wochenende war direkt an einem Hocker übrigens mal wieder ein Haufen), eine Wippe, zwei Schaukeln und ein Balancier-Gerät. Es ist wirklich eklig, was man hier fast an jedem Tag findet – und wo. Direkt im Sandkasten, direkt unter den Schaukeln, direkt an der Wippe. Und natürlich gibt’s Hundehaufen auch überall in der Wiese: Kinder wollen aber auch einfach mal durch die Wiese zur Schaukel rennen, ohne einen Hindernislauf vorzunehmen.

 

Sollte sich der Stadtrat heute dagegen entscheiden, diesen Bereich für Hunde zu sperren, muss man ernsthaft darüber nachdenken, die Spielgeräte dort einzuzäunen – oder zumindest den Sandkasten dort gegen ein anderes Spielgerät auszutauschen.

 

Neben dem Hundekotproblem besteht auch noch ein weiteres: Das freie Umherlaufen der Vierbeiner. Gerade in diesem Bereich ist das problematisch, weil es viele Kinder gibt, die sich vor Hunden fürchten.

 

Mehr Zivilcourage zu zeigen, halte ich für nicht machbar. Wer will denn in Gerolzhofen einen Hundebesitzer anzeigen, weil der Hund frei herum läuft? Vielleicht ist es ja auch der Nachbar oder ein Bekannter, der gerade seinen Hund in die Wiese machen lässt? Und was soll man machen, wenn man den Hundebesitzer überhaupt nicht kennt? Nach den Personalien fragen? Das ist realitätsfremd.

 

Ich nehme mal an, die Verwaltung wird Sie jetzt darüber informieren, dass wir derzeit keine Hundebesitzer von den genannten Bereichen ausschließen können, weil diese Abschnitte der Allee als Fußwege gewidmet sind. Das Mitführen von Hunden ist demnach also nicht zu verbieten.

 

Dennoch: Sollten wir im Stadtrat wirklich wollen, dass wenigstens ein kleiner Teil der Gerolzhöfer Grünanlagen, ein wirklich sehr kleiner Teil, künftig besser riecht und wo die Wiesen, Bänke und Spielgeräte tatsächlich nutzbar und begehbar sind, wo auch Kinder keine Angst vor frei umherlaufenden Hunden haben müssen, dann geht das trotzdem sehr einfach: Wir brauchen diese Teilbereiche einfach nur umzuwidmen, beispielsweise als Park. Das ist nicht unüblich – in vielen Städten gibt es Grünanlagen, die für Hunde nicht zugänglich sind.

 

Das wäre ein Zeichen, ohne dass tatsächlich jemand geschädigt wird – dafür viele Menschen aber einen Vorteil haben."

 

 

_______________________

 

UND HIER UNSER ANTRAG:

 

 

Sperrung der Östlichen Allee in Teilbereichen für Hunde

 

 

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

sehr geehrte Damen und Herren des Stadtrats,


Gerolzhofen ist eine liebliche Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten und historischen Gebäuden. Doch leider kann man die Schönheiten nicht richtig erfassen, da man gesenkten Hauptes durch Gerolzhofen laufen muss. Schuld daran ist ein lediges Thema, das dankeswerter Weise u.a. auch im Amtsblatt vom 19.09.2008 aufgenommen wurde: Hundehaufen.

Ebenfalls wurde dieses Thema äußerst plakativ von Erzieherinnen, Kindergartenkindern und freiwilligen Helferinnen aufgegriffen – für die „Fähnchen-Aktion" in der Allee vielen Dank!


Auch die offenen Liste DIE JUNGEN hat diese Problematik mehrfach aufgegriffen (vgl. u.a. Main-Post Gerolzhofen vom 8.10.2008 oder Main-Post Gerolzhofen vom 9.1.2009 sowie mehrere Blog-Einträge unter www.die-jungen.de).


Der überwiegende Teil der Hundebesitzer handelt verantwortungsbewusst, benutzt die Hundetoiletten und beseitigt „verrichtete Geschäfte". Ein Teil der Hundebesitzer handelt aber nicht so.


Wer beispielsweise im Sommer mal bei 30 Grad und Sonnenschein durch die Allee läuft, stellt schnell fest, dass dieses Thema zum Himmel stinkt.


Die Hundehaufen sind nicht nur Fußgänger und Radfahrer ein ärgerliches Problem, sondern viel mehr auch für Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen unzumutbar. Immer wieder ist auch Hundekot in Spielplätzen, unter Kinderschaukeln, Wippen, unmittelbar neben Sitzbänken und an anderen exponierten Plätzen zu finden.


Dass der Hundekot in der Altstadt, in den städtischen Anlagen, auf den Spazierwegen und in den Einkaufsstraßen kein Aushängeschild für die Stadt darstellt, dürfte jedem klar sein.


 

Deshalb stelle ich folgende Anträge mit der Bitte auf Aufnahme in die Tagesordnung einer der nächsten Stadtratssitzungen:

 

Antrag / Beschlussvorschlag 1:

Der Fußweg Östliche Allee wird in dem Bereich zwischen Kaplan-Jäger-Straße und Jahnstraße für Hunde gesperrt.

 

Antrag / Beschlussvorschlag 2:

Der Fußweg Östliche Allee zwischen Jahnstraße und Schuhstraße/Dingolshäuser Straße wird für Hunde gesperrt.

 

Die Absperrung kann meines Erachtens einfach durch Schilder geschehen; aber auch die Errichtung von Zäunen an den Eingängen zu diesen Fußwegen wäre leicht machbar.


In erstgenanntem Bereich der Östlichen Allee befinden sich Sitzgelegenheiten und Kinderspieleinrichtungen (u.a. Schaukel, Wippe, Sandkasten). Diese Bereiche sind auch immer wieder verschmutzt.

 

Nachdem laut Anlagensatzung der Stadt das freie Umherlaufen von Hunden ebenso untersagt ist wie Verunreinigen durch Tiere und da sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein Gehsteig befindet (so dass Hundebesitzer keinen Umweg gehen müssen!), entsteht durch diese Sperrung kein Nachteil für Hundebesitzer.


Die Sperrung sollte sehr zeitnah geschehen.


Für weitere Hunde-Aussperrungen in Teilbereichen der städtischen Anlagen bin ich jederzeit offen.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Thorsten Wozniak

 

» Dienstag, 24.02.2009
Fränkisches Theater

Im Rahmen der Gerolzhöfer Kulturtage gastiert das Fränkische Theater Schloss Maßbach auch in der Stadthalle. Der Auftritt am Freitag, 27. Februar 2009, wird mit Unterstützung des Landkreises Schweinfurt präsentiert. Aufgeführt wird das Stück „Der Zeichner" von Michael – ein kanadisches Erfolgsstück.

 

In der spannenden, unterhaltsamen und auch anrührenden Geschichte stellt sich immer wieder die Frage nach der Zuverlässigkeit des menschlichen Gedächtnisses. Was ist Wahrheit, was Einbildung? Und wie verändern sich Erinnerungen über die Jahre? Mit pointierten, witzigen Dialogen und Figuren, die dem Zuschauer sofort ans Herz wachsen, zeigt das Stück, wie Geschichten unser Leben, sogar unsere Identität bestimmen und verändern können.

 

Beginn ist um 19.30 Uhr; Karten gibt es bei der Volkshochschule Gerolzhofen, Tel. (09832) 99603. Eintrittspreise: Reihe eins bis sieben: zehn Euro (ermäßigt acht Euro); ab Reihe acht: acht Euro (ermäßigt sechs Euro).

» Donnerstag, 19.02.2009
Kostenlos Bus fahren

Noch bis einschließlich morgigen Freitag, 20. Februar 2009, findet eine Stadtbus-Schnupperwoche statt. D.h. man kann kostenlos Bus fahren, soviel man will. Nachdem zum 16. Februar 2009 der Fahrplan umgestellt wurde (von zwei auf vier Routen), können durch die Schnupperwoche also mal alle Haltestellen und die Fahrtzeiten "kennengelernt" werden. Die Fahrplan gibt's übrigens hier: http://www.schweinfurter-land.com/bilder/Fahrplan_2009.pdf

» Donnerstag, 19.02.2009
Ferien, Ferien, Ferien

Nächste Woche ist Fasching, dann ist Ostern nicht weit, anschließend Pfingstferien, Sommerferien ... viele Eltern können nicht die ganze Zeit über ihre Kinder in den Ferien betreuen. Manchen ist es aber auch schlichtweg zu langweilig, die ganze Zeit zuhause zu bleiben. In Gerolzhofen wird es in den Sommerferien wieder ein tolles Ferienprogramm geben, außerdem ist natürlich zu jeder Jahreszeit Spaß im Geomaris angesagt. Dennoch will rechtzeitig für die Ferien geplant sein: Die Kommunale Jugendarbeit des Landkreises Schweinfurt (www.koja-schweinfurt.de) bietet wieder ein ordentliches Programm an (das Programm gibt's hier: http://www.lrasw.de/koja/Ferien_Ferien_7_kkmenue.html), ebenso der Kreisjugendring (www.kjr-sw.de; das Programm gibt's hier: http://www.lrasw.de/koja/Ferien_Ferien_7_kkmenue.html)

» Mittwoch, 18.02.2009
Gerolzhöfer Position verteidigen

Kooperation. Synergien. Zusammenarbeit. Miteinander. Das sind Schlagworte, die politisch gerne und oft verwendet werden. Meist machen sie ja auch Sinn. Jetzt haben die Kreisverbände Stadt und Landkreis Schweinfurt der Jungen Union medial die Kooperation der Tourismusstellen in Stadt und Landkreis Schweinfurt gefordert. Gegen eine Zusammenarbeit ist nichts zusagen, im Gegenteil: Hier könnten wirklich Synergieeffekte bewirkt werden, hier schlummern noch jede Menge ungenutzte Ressourcen. Allerdings gehen die Forderungen darüber hinaus, nämlich bis zu einer Zusammenlegung der beiden Tourismusstellen unter einem Dach.

Hier sind wir Gerolzhöfer gefordert: Denn sollten diese Gedankenspiele in die Tat umgesetzt werden (viele Lokalpolitiker aus Stadt und Landkreis befürworten diese Diskussion), dann müssen wir an unsere Tourist-Information denken. Bislang läuft nämlich die Zusammenarbeit zwischen Landkreis SW und Stadt Gerolzhofen in Sachen Tourismus hervorragend. Hier wird schon seit Jahren erfolgreich kooperiert. Aber wie wäre das, wenn Stadt und Landkreis unter einem Dach beherbergt sind und gemeinsam agieren? Wenn dieser Zusammenschluss sogar mit Personalreduzierung einherginge? Fallen dann wir herunter? Hier müssen wir unsere Gerolzhöfer Bedürfnisse mit in die Diskussion einbringen!

» Mittwoch, 18.02.2009
Landkreis plant Geo-Maßnahmen

Die Bayerische Staatsregierung stellt Fördergelder in Höhe von 1,96 Milliarden Euro für zusätzliche Investitionen im Bereich Bildung und Infrastruktur für die Jahre 2009 bis 2011 in Aussicht. Den Landkreisen, Städten und Gemeinden im Regierungsbezirk Unterfranken steht damit einen Betrag von 153 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln zur Verfügung - zusätzlich zu bisherigen Fördermitteln. Hier ist eine Förderquote von bis 87,5 Prozent möglich!

Nachdem auch die Stadt Gerolzhofen einige Projekte anmelden wird, hat nun auch der Kreisausschuss des Landkreises Schweinfurt grünes Licht gegeben für Projekte gegeben. Diese sind vor allem für uns Gerolzhöfer äußerst interessant.

 

Die geplanten Landkreisprojekte:

1. bauliche General- und energetische Sanierung der Ludwig-Derleth-Realschule in Gerolzhofen (Projektsumme: zirka 6,5 Millionen Euro);
2. bauliche General- und energetische Sanierung des Gymnasiums in Gerolzhofen (Projektsumme zirka 4,5 Millionen Euro);
3. Erneuerung der Heizungsanlage der GEOMED-Klinik (ebenfalls in Gerolzhofen) unter ökologischen Gesichtspunkten (noch keine Kosten ermittelt).


Klar ist, dass viele Kommunen um das Fördergeld buhlen werden. Insofern werden sicherlich nicht alle Maßnahmen, die von den Landkreisen, Städten und Gemeinden eingereicht werden, auch tatsächlich gefördert.

» Mittwoch, 11.02.2009
Kostenlos Bus fahren
Der Stadtrat Gerolzhofens hat sich für eine Weiterführung des Stadtbus-Probetriebes bis Ende Mai 2009 ausgesprochen. Auf Basis der Erfahrungen nach dem bisherigen Probetrieb seit November 2008 werden die Linien und Haltestellen geändert.

Künftig fährt der Geo-Stadtbus über vier geradlinige Routen den Marktplatz an und von dort aus in die Wohn- und Geschäftsgebiete an der Peripherie. Aufgrund der geänderten Haltestellen fährt der Bus im 60-Minuten-Takt folgende Linien:
Linie 1: Zwickel; Linie 2: Rügshofen; Linie 3: Wohnstift Steigerwald; Linie 4: Weiße Marter.

Der Betrieb auf den neuen Linien startet am Montag, 16. Februar 2009. Die Abfahrtszeiten von 9 bis 12 und Uhr von 14 bis 17 Uhr werden beibehalten.

Zum Start der neuen Stadtbus-Linienführung findet von kommenden Montag, 16. Februar 2009, bis einschließlich Freitag, 20. Februar 2009, eine „Schnupperwoche“ statt: Sämtliche Fahrten mit dem knallgelben Stadtbus sind in diesem Zeitraum kostenlos.

Daneben gibt’s ab sofort eine weitere Änderung: Fahrkarten können künftig nur noch im Bus gekauft werden. Wie gewohnt wird es weiterhin Einzel- und Tagesfahrkarten sowie Zwölfer- und Monatskarten geben. Die Einzelfahrkarten sind für Umstiege und kurze Einkäufe nun eine Stunde lang gültig.

Den Fahrplan und weitere Stadtbus-Informationen finden Interessierte demnächst auch im Internet unter www.gerolzhofen.de
» Mittwoch, 11.02.2009
Protestaktion

Eine super Protestaktion haben Erzieherinnen und Kinder der Kindergärten St. Martin und des Waldkindergartens gemeinsam mit anderen Frauen aus Gerolzhofen hingelegt: Sie haben Fähnchen mit durchgestrichen Hunden, die gerade ihre Geschäft verrichten, in Hundehaufen in der Allee gesteckt. 550 Protestfähnchen wurden gebastelt, um damit den Hundekot zu markieren. Die waren ruckzuck weg.

 

VIELEN DANK AN ALLE ENGAGIERTE DIESER SUPER-AKTION!

 

Wir haben es ja schon mal angekündigt, der Antrag lag allerdings eine Zeit lang in der Schublade - mangels Aussicht auf Erfolg. Jetzt werden DIE JUNGEN den Antrag aber im Stadtrat einreichen, in dem wir fordern, Teile der Allee für Hunde zu sperren. Mittlerweile dürfte sich das Klima im Stadtrat geändert haben, so dass durchaus eine Mehrheit für unseren Vorschlag stimmen kann.

» Dienstag, 03.02.2009
Soziale Stadt

Seit einiger Zeit läuft eine städtebauliche Erneuerungsmaßnahme (Soziale Stadt), die sich die Stärkung unserer Altstadt als Wohnstandort für unterschiedliche Altersgruppen sowie als Mittelpunkt der Gesamtstadt mit den Aspekten Einzelhandel, Verkehr, Kultur und Tourismus zur Aufgabe gemacht hat. Auf der Grundlage der Stärken und Schwächen der Altstadt sollen gemeinsam mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern Ideen für die künftige Gestaltung des Stadtteils erarbeitet werden.

 

Zur "Sozialen Stadt" findet jetzt eine "Planungswerkstatt" statt, an der alle interessierten Bürgerinnen und Bürger teilnehmen können: am kommenden Freitag, 6. Februar 2009, von 15 bis zirka 20 Uhr in der Volksschule am Lülsfelder Weg.

» Dienstag, 03.02.2009
Stadtbusbetrieb geht weiter

Der Stadtbus fährt auch nach der dreimonatigen Testphase weiter: Der Stadtrat Gerolzhofens hat sich für eine Weiterführung des Stadtbus-Probetriebes bis Ende Mai 2009 ausgesprochen. Voraussichtlich werden die Linienführung und einige Haltestellen geändert. Die HAltestellen und die neuen Buslinien - es wird noch diskutiert, ob es künftig weiterhin zwei oder dann drei Routen geben wird - werden dann ab Montag, 16. Februar 2009, angefahren.

 

Zum Start der neuen Linienführung findet von Montag, 16. Februar bis einschließlich Freitag, 20. Februar 2009, eine „Schnupperwoche“ statt: Sämtliche Fahrten mit dem knallgelben Stadtbus sind in diesem Zeitraum kostenlos.

 

Daneben gibt’s ab sofort eine weitere Änderung: Fahrkarten können künftig nur noch im Bus gekauft werden. Wie gewohnt wird es weiterhin Einzel- und Tagesfahrkarten sowie Zwölfer- und Monatskarten geben. Die Einzelfahrkarten sind für Umstiege und kurze Einkäufe nun eine Stunde lang gültig. Den detaillierten Fahrplan mit den Haltestellen und Fahrzeiten erhalten die Gerolzhöfer Haushalte mit dem nächsten Amtsblatt.

 

Gäste der Stadt können den Fahrplan auch per Mail von Stadtverwaltung und Tourist-Information erhalten. Weitere Informationen unter Tel. (09382) 903512.

 

Den Fahrplan und weitere Stadtbus-Informationen finden Interessierte demnächst auch im Internet unter www.gerolzhofen.de

» Dienstag, 03.02.2009
Parkplätze in Gerolzhofen

Es wird zwar immer geschimpft über die Parkplätze in Gerolzhofen. Bei genauerer Betrachtung findet man immer freie Stellplätze in der Innenstadt. Auch um das Gerolzhöfer Zentrum herum gibt's jede Menge Parkplätze, von denen aus man in wenigen Gehminuten (teilweise nur zwei bis drei Minuten) zum Marktplatz gelangt.

 

Mit 5000 Flyern will die Stadt die Suche nach zentrumsnahen Parkplätzen erleichtern. In einen Stadtplan sind Stellflächen mit insgesamt 735 Parkplätzen eingezeichnet, die teilweise sehr nah, der weiteste aber nicht weiter als neun Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt liegen. Jeder Parkplatz ist mit einem Hinweis versehen, ob er gebührenpflichtig ist oder nicht.

 

Den Flyer gibt's u.a. in den Gerolzhöfer Banken, Geschäften, Arztpraxen, Hotels und Restaurants.

» Mittwoch, 28.01.2009
Kein Tunnel

Die Überquerung der Kreisstraße nach Schallfeld im Bereich FC/Tennis/Fitness-Center wird nun doch nicht mittels eines Fußgänger-Tunnels erfolgen. Der Stadtrat hat am vergangenen Montag den im November einstimmig gefassten Beschluss revidiert. Beim Ausbau der Straße wird nun NICHT DIE SICHERSTE VARIANTE gewählt, sondern ein Kompromiss: Die Überquerung soll durch eine Fußgänger-Insel erleichtert werden. Gleichzeitig wird bei dieser Lösung der neue Radweg Richtung Schallfeld über den Parkplatz des FC führen.

 

JUNGEN-Stadtrat Thorsten Wozniak betonte bei der jüngsten Sitzung: "Wir schaffen uns dadurch erst eine weitere Gefahrenquelle." Denn gerade am Wochenende wird der Radweg wohl genutzt werden - gleichzeitig zu den Heimspielen des FC. Und dann werden erhitzte Fußballfans auf Familien mit Kindern, die den Radweg nutzen, treffen.

 

Gemeinsam mit Bürgermeisterin Irmgard Krammer (Freie Wähler), Eva-Maria Ott und Alfred Hügelschäfer (beide CSU) hat Thorsten Wozniak (Die Jungen) FÜR die Tunnel-Variante gestimmt - das wäre die sicherste Lösung gewesen.

 

Ohne Fußgängertunnel spart sich die Stadt auf den ersten Blick rund 40.000 Euro Eigenanteil. Allerdings fallen auch bei der jetzt beschlossenen Lösung Parkplätze weg - und bei der Tunnellösung hätte die einmalige Chance bestanden, dass der Landkreis Schweinfurt bei Parkplatzgestaltung und den Zufahrten mitzahlt. Bei der jetzt geplanten Ausbauvariante wird sich der Landkreis definitiv nicht an Parkplätzen und Zufahrten beteiligen.

 

Was meinen  S I E  dazu?

» Donnerstag, 08.01.2009
Schneeräumen auf den Seen

Minustemperaturen im zweistelligen Bereich - da sind die Nützelbachseen tüchtig gefroren. Zuletzt waren die Eisflächen äußerst rege genutzt worden, von Familien, Kindern und Hobby-Eishockeyspielern. Nachdem Anfang der Woche auch noch kräftig Schnee gefallen ist, musste das Eis allerdings erst mühsam vom Schnee befreit werden.

 

Was meint  I H R  dazu: Soll die Stadt künftig bei gefrorenem Eis und gleichzeitigem Schneefall (kommt sowieso nicht allzuoft vor) die Seen vom Schnee räumen? Das verursacht natürlich Kosten und brummt den den städtischen Arbeitern zusätzliche Arbeit auf. Aber ein toller Service wäre es - oder?

» Donnerstag, 25.12.2008
Rückblick

Ein Rückblick auf das Jahr 2008 ... folgt an dieser Stelle noch. Wir wollen aber Euch die Möglichkeit lassen, ein eigenes Bild zu entwickeln.

 

Schaut doch mal auf die Seiten der anderen Stadtratsgruppierungen:

 

www.csu-gerolzhofen.de

www.spd-gerolzhofen.de

www.geo-net.net

www.fwgerolzhofen.de
 

(Die Reps haben keine ... was gut ist, denn diese Gruppierung braucht man nicht auch noch im Internet!)

 

Die anderen Internteauftritte sind unserer Meinung nach nicht ansatzweise ähnlich aktuell und informativ wie die Seite www.die-jungen.de. Damit das auch in Zukunft so bleibt, seid auch  I H R  gefragt: Bitte immer wieder Eure Meinung im Blog schreiben.

 

 

Für EURE UNTERSTÜTZUNG im Jahr 2008 sagt das "Jungen-Aktionsteam" (Laura Köpl + Anne Bauerfeld + Arnulf Koch + Matthias Ring + Mario Strack + Johannes Mattmann + Thorsten Wozniak) im Namen der offenen Liste und aller anderer Jungen VIELEN HERZLICHEN DANK !

» Mittwoch, 24.12.2008
Frohe Weihnachten

Wir wünschen Euch allen frohe Weihnachten, ein paar erholsame Stunden, schöne Feiern im Kreise der Liebsten sowie einen guten Start in ein hoffentliches erfolgreiches, gesundes, zufriedenes und glückliches Jahr 2009 !!!

» Donnerstag, 04.12.2008
Adventsmarkt

Am kommenden Wochenende findet wieder der Romantische Weihnachtsmarkt statt. Am 6. und 7. Dezember stehen dann weihnachtliche Buden am Marktplatz: Das Weihnachtsdorf mit den beleuchteten Giebeln hat seinen ganz besonderen Charme.

 
Am Marktplatz gibt’s Kunsthandwerk, Leckereien und Musik.
 
Für vorweihnachtliche Musik sorgen die Stadtkapelle Gerolzhofen, die Jugendblaskapelle Mönchstockheim, die Blaskapelle Donnersdorf, die Jagdhornbläsergruppe Gerolzhofen und die Gochsheimer Alphornbläser. Aber auch romantische Drehorgelmusik und vorweihnachtliche Weisen des Evangelischen Posaunenchores und des Kinderchores des Liederkranzes Gerolzhofen sind zu hören.
 
Im Sitzungssaal des Alten Rathauses findet eine Weihnachtsausstellung des Privaten Künstlerkreises statt. Im Schulmuseum liest Autorin Giesela Bartenstein-Eschner aus ihrem Buch „Weihnacht in Franken“ (jeweils um 15 und 16 Uhr). Im Nähmaschinenmuseum befindet sich die Filzwerkstatt der KJG für alle kleinen Besucher. In der Rüstkammer des Alten Rathauses werden kulinarische Produkte zum Verweilen ein. Die evangelische Kirchengemeinde bietet neben Büchern auch Tee und Christstollen an.
 
Die Lok-Adler dreht am Adventssamstag von 11 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr ihre Runden.
 
Weitere Informationen bei der Tourist-Information Gerolzhofen, Tel. (09382) 903512, www.gerolzhofen.de

» Freitag, 21.11.2008
Straße Richtung Schallfeld

Bei der Bürgerversammlung wurde Kritik an den Plänen des Landkreises Schweinfurt, die Kreisstraße zwischen Gerolzhofen und Schallfeld auszubauen, laut. Vor allem, weil im Bereich beim FC-Stadion bzw. beim Fittness- und Tennis-Center ein 3,50 Meter hoher Wall entstehen soll; durch eine Art Röhre können Fußgänger und Radfahrer dann die Straße kreuzungsfrei queren.


Das Landkreis-Tiefbauamt hat die Planungen im Stadtrat vorgestellt. Einstimmig hat das Gremium beschlossen, diese Pläne weiterzuverfolgen. Bei dem Ausbau, so wie die Planungen derzeit stehen, sollen weite Teile der Trasse verlegt, weshalb es u.a. zum Grundstückserwerb kommt.



Warum soll ausgebaut werden?


Die Oberfläche der Straße ist nicht mehr in Ordnung. Dazu ist die Straße kurvenreich, uneben und zu schmal - und deshalb unsicher. Durch die verschiedenen Hügel kann man teilweise nur 50 Meter weit sehen. Geplant ist deshalb, die Straßenführung teilweise um bis zu 50 Meter zu versetzen, was aufgrund einer geraderen Führung zur Verbesserung der Sicherheit beitragen wird.


Wenn der Landkreis Schweinfurt sein Kreisstraßennetz saniert oder ausbaut, dann sollen diese Straßen anschließend auch den Anforderungen eines sicheren Straßenverkehrs entsprechen. Das wurde jüngst bei der öffentlichen Kreisstraßenbauausschusssitzung erneut betont.


Und deshalb sagen wir:
Wer bei Sicherheitsaspekten von Steuerverschwendung spricht, der missachtet alle Pkw-Pendler und Radfahrer, die regelmäßig zwischen Schallfeld und Gerolzhofen fahren müssen.



Sicher, die Straßenführung am FC-Stadion wird ungewohnt sein. Wenn denn der Ausbau überhaupt so kommt, wie derzeit die Planung vorgesehen ist. Bis dahin ist es schließlich noch ein langer Weg. Aber auch die geplante Unterführung für Fußgänger und Radfahrer dient in erster Linie der Verbesserung der Sicherheit: Hier müssen dann keine Kinder mehr die stark befahrene Straße kreuzen, zumal in dem Bereich oft sowieso zu schnell gefahren wird. Die Unterführung ist übrigens mit rund 55.000 Euro eingeplant: Ein überschaubarer Betrag, wenn man die sicherheitsrelevanten Aspekte, insbesondere für Kinder, betrachtet.


Natürlich muss bei einem möglichen Ausbau auch sichergestellt werden, dass die Zufahrt zu FC, Tennis- und Fitness-Center gewährleistet ist. Und auch über die Parkplatzsituation muss man sich Gedanken, die sich schließlich nicht verschlechtern soll.

 


Was meinen Sie dazu?

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